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Troisdorfer Wirtschaftsförderung

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Zwölf lebendige Stadtteile in einer Vitrine

Donnerstag, 13. April 2017

Seit ein paar Wochen sind sie erhältlich – die Troisdorfer Stadtteilkarten

Aktuell hängen sie in der neu gestalteten Kreativ-Vitrine am Wilhelm-Hamacher-Platz. Was dahinter steckt verraten die Fotografin Petra Steuer-Metzger und TROWISTA-Wirtschaftsförderer Fabian Wagner im Interview.

Frage: Frau Steuer-Metzger, wie kamen Sie auf die Idee, Stadtteilkarten zu entwerfen?

P. St-M.: „Ich komme ursprünglich aus Brandenburg und habe mich gemeinsam mit meinem Mann vor rund zwanzig Jahren ganz bewusst dafür entschieden, nach Troisdorf zu ziehen. Der Schlag Mensch, die Vielfalt der Stadt und die schöne Natur begeistern mich noch immer. Auf meinen Streifzügen durch die Stadt sind die Motive entstanden. Ich möchte den Betrachter mitnehmen durch unsere zwölf Stadtteile und zeigen, wie schön unsere Stadt geworden ist.“

Frage: Und wieso hängen die Karten nun in einer Vitrine am Wilhelm-Hamacher-Platz?

P. St-M.: „Vor gut zwei Jahren suchten wir mit unserem damaligen Künstlerverein Eschmar Kreativ eine Möglichkeit der Außendarstellung, um unsere Arbeiten zu präsentieren und so auch neue Mitglieder zu gewinnen. Mit der Bespielung von leer stehenden Ladenlokalen in der Innenstadt wollten wir möglichst viele Personen erreichen und uns gleichzeitig für Troisdorf engagieren. Über die TROWISTA haben wir Kontakt zu Immobilieneigentümern und -maklern geknüpft und verschiedene Flächen genutzt. Mittlerweile hat sich Eschmar Kreativ zwar aufgelöst, die Kreativ-Vitrine am Wilhelm-Hamacher-Platz nutzen wir aber weiter. Seit Anfang April zeige ich nun dort die Troisdorfer Stadtteilkarten.“

Frage: Herr Wagner, wieso unterstützen Sie dieses Projekt?

F.W.: „Die Troisdorfer Innenstadt entwickelt sich sehr positiv und wird immer attraktiver, dennoch gibt es das eine oder andere leer stehende Ladenlokal. Natürlich unterstützen wir aktiv die Eigentümer auf der Suche nach Mietern. Je nach Objekt kann dies aber eine gewisse Zeit in Anspruch nehmen. Attraktive Zwischennutzungen bieten da eine Chance für alle Beteiligten: die Aussteller haben die Möglichkeit sich kostenfrei zu präsentieren, die Eigentümer freuen sich über die Instandhaltung und Pflege der Fläche und das Stadtbild wird insgesamt attraktiver – auch wenn nicht jeder Eigentümer gleich mitzieht.

Frage: Wie beurteilen Sie die Stadtteilkarten?

F.W.: „Troisdorf ist eine attraktive, lebenswerte Stadt. Gemeinsam mit vielen Akteuren arbeiten wir daran, dies noch stärker in der Wahrnehmung hervorzuheben. Dass sich auch Privatpersonen, wie Frau Steuer-Metzger und viele weitere Künstler engagieren freut uns sehr. Die Stadtteilkarten machen Lust auf unsere Stadt und zeigen die Vielfalt Troisdorfs. Egal, ob angeheftet am heimischen Kühlschrank oder als Grußkarte per Post in die ganze Welt – ein Gruß aus Troisdorf kommt bestimmt gut an.

Frage: Frau Steuer-Metzger, wie geht es nun weiter?

P. St-M.: Bis Ende Mai werden die Stadtteilkarten noch in der Kreativ-Vitrine hängen. Danach sind wieder andere Künstler an der Reihe. Zu erwerben gibt es die Karten zum Beispiel in der Buchhandlung Kirschner, in der Touristeninformation an der Burg Wissem oder aber direkt bei mir im Atelier.  Eine Übersicht der Karten gibt es auf meiner Website: www.kunstlicht-lichtkunst.de/stadtteilpostkarten.

Weitere Infos zu den Stadtteilpostkarten und zu Frau Steuer-Metzger gibt es im zentralen Troisdorfer Online Stadtportal unter www.Troisdorf.city/Kunstlicht-Lichtkunst und in der Troisdorf App.