Logo TROWISTA
Troisdorfer Wirtschaftsförderung

Kaiserstraße 1a
53840 Troisdorf

Telefon: +49 2241 89 602 0

info@trowista.de

Makiman in Oberlar: Gut angekommen und noch einiges vor

Freitag, 30. Oktober 2026

Bei einem Besuch der TROWISTA berichtet Geschäftsführer Marco Grewe von den ersten Monaten, seinem Team und neuen Plänen für den Standort.

Vermieter Jens Schäl, TROWISTA-Geschäftsführer Alexander Miller, Bürgermeister Alexander Biber, Makiman-Geschäftsführer Marco Grewe und Zentrenmanager Stephan Frings bei der feierlichen Eröffnung im Juli.

Troisdorf, den 24.10.2026

Abends läuft es gut, mittags braucht Makiman in Troisdorf-Oberlar noch etwas Zeit. Das sagt Geschäftsführer Marco Grewe knapp drei Monate nach der Eröffnung. Mitte Oktober besuchten ihn Alexander Miller, Geschäftsführer der TROWISTA (Troisdorfer Wirtschaftsförderungs- und Stadtmarketing GmbH), und Zentrenmanager Stephan Frings. Im Gespräch ging es um die ersten Erfahrungen und um neue Ideen, darunter ein kleiner Weihnachtsmarkt auf dem Gelände.

Eröffnet hat Makiman Ende Juli, im Beisein von Bürgermeister Alexander Biber sowie zahlreichen weiteren Gästen aus Politik und Wirtschaft. In Troisdorf fühlt sich Grewe gut aufgenommen, insbesondere von seinem Vermieter: „Wir sind hier in Troisdorf und vor allem von der Familie Schäl, unserem Vermieter, gut aufgenommen worden. Die Zusammenarbeit ist äußerst angenehm und fruchtbar.“

Das Restaurant in der Lindlaustraße 2a ist an sieben Tagen in der Woche geöffnet und nach Grewes Angaben das größte der Gruppe. In den großzügigen Räumen der ehemaligen Schule gibt es Sushi, Bowls sowie asiatische Reis- und Nudelgerichte. Dazu kommt eine große, schöne Außenterrasse.

Mehr als nur ein Restaurant

Neben dem Restaurant und der Terrasse steht ein separater Veranstaltungsraum mit Beamer und Leinwand zur Verfügung. Bis zu 80 Gäste können hier feiern oder tagen und auch Unternehmen können ihn für Treffen mieten. Catering und Sushikurse ergänzen das Angebot. „Ob Familienfeier oder Firmentreffen: Der Raum ist dafür gemacht“, sagt Grewe.

Die Makiman-Gruppe beschäftigt nach Grewes Angaben rund 150 Menschen. In Troisdorf arbeiten sechs Festangestellte sowie weitere Teilzeitkräfte, die teilweise aus dem standortübergreifenden Mitarbeiterpool des Unternehmens kommen. Personalengpässe sieht Grewe derzeit nicht. „Flache Hierarchien und ein Umgang auf Augenhöhe sind für mich entscheidend. Das ist es, was ich unter dem Makiman-Spirit verstehe“, sagt er.

Rund 12.000 Menschen nutzen die Makiman-App, etwa 1.000 davon aus Troisdorf seit der Eröffnung vor knapp drei Monaten. Die App bietet Bonusangebote und hilft dem Unternehmen zugleich, die Wünsche seiner Gäste besser zu verstehen und das Angebot gezielter zu gestalten.

TROWISTA setzt auf den Austausch vor Ort

Die Troisdorfer Wirtschaftsförderung unterstützt Betriebe nicht nur bei Ansiedlungsvorhaben, sondern fokussiert sich vor allem auch auf Bestandsunternehmen und deren Entwicklung am Standort. „Wir bleiben mit den Unternehmen im Gespräch. Bei Makiman interessiert uns besonders, welche Erfahrungen das Team in Oberlar bisher macht und wo wir Kontakte vermitteln können“, erläutert Alexander Miller beim zweiten Besuch nach der Eröffnung.

Eine Gelegenheit dafür ist das zweite „GastroForum Troisdorf“ am 2. November bei Pancake Orama, an dem auch Makiman teilnimmt. Die TROWISTA organisiert das Treffen für Troisdorfer Gastronomiebetriebe. Sie lernen sich kennen, tauschen Erfahrungen aus und entwickeln gemeinsame Ideen. „Beim direkten Austausch lernt man die Kolleginnen und Kollegen aus den anderen Betrieben kennen und entdeckt vielleicht, was man gemeinsam auf die Beine stellen kann“, sagt Stephan Frings. Auch Vertreter der Stadtverwaltung, etwa aus dem Ordnungsamt und der Tourist-Information, sind vor Ort, um in ungezwungener Atmosphäre ins Gespräch zu kommen.

Weitere Pläne für den Standort in Oberlar

Für Oberlar hat Grewe schon weitere Ideen. Auf dem Gelände möchte er einen kleinen Weihnachtsmarkt veranstalten, ein Termin steht noch nicht fest. Außerdem plant er eine engere Zusammenarbeit mit dem örtlichen Einzelhandel: Er kann sich vorstellen, dort kleine Verkaufsstellen anzubieten und Läden mit frischem Sushi zu beliefern.

Im Raum stehen auch eine Erweiterung des Standorts und eine mögliche Verlagerung der Unternehmenszentrale nach Oberlar. Entschieden ist darüber noch nichts. „Die ersten Monate haben mir gezeigt, dass es sich lohnt, hier in Oberlar weiterzudenken. Wir schauen jetzt, was hier noch möglich ist“, sagt Grewe.