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Troisdorfer Wirtschaftsförderung

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TROWISTA unterstützt Betriebe bei der Fachkräfteentwicklung

Mittwoch, 6. April 2022

Troisdorfer Unternehmen öffneten die Tore für rund 40 Schüler*innen der Rupert-Neudeck-Gemeinschaftshauptschule

v.l.n.r. Jenifer Hermanns (Geschäftsführerin Pipe Protection SH GmbH), Nico Breuer (Schüler der Klasse 8a), Tanja Schneider (Klassenlehrerin der 8b der Rupert-Neudeck- Gemeinschaftshauptschule, Harjot Singh (Schüler der Klasse 8b),  und Wirtschaftsförderin Miriam Grüters der TROWISTA

„In welchem Beruf möchte ich später einmal tätig sein?“ Das ist eine zentrale Frage, mit der sich Schüler*innen der achten Klasse in den letzten Tagen häufiger beschäftigen. Im Zuge der Berufsfelderkundungstage öffneten 18 Unternehmen in Troisdorf ihre Pforten, damit die Fachkräfte von Morgen einen Blick hinter die Kulissen werfen konnten.

Die Berufsfelderkundung ist ein Standardelement im Übergang Schule – Beruf, der Landesinitiative „Kein Abschluss ohne Anschluss (KAOA). Dieses Start-Element ermöglicht Achtklässlern durch Einblicke in unterschiedliche Berufsfelder erste Impulse der Berufswelt sowie eigene Fähigkeiten und Interessen festzustellen. Die Schüler*innen lernen exemplarisch an drei Tagen unterschiedliche Berufsgruppen und verschiedene Unternehmensstrukturen kennen.

Auch für die Betriebe ist es eine gute Möglichkeit, sich als Arbeitgeber zu präsentieren, sich frühzeitig um Fachkräfte zu bemühen und sich gegen den Fachkräftemangel zu positionieren.  

Die Resonanz der Troisdorfer Unternehmen auf die Berufsfelderkundungstage war bislang erfreulich groß. Neben vielen Betrieben, die sich bereits seit vielen Jahren bei dem Projekt beteiligen, erweiterten in diesem Jahr mit Pipe Protection SH GmbH und L´Osteria gleich zwei weitere Betriebe das Angebot für die Achtklässler. 

TROWISTA-Wirtschaftsförderin Miriam Grüters unterstützte die Rupert-Neudeck-Gemeinschafts-hauptschule in diesem Jahr bei der Ansprache der Unternehmen. „Die frühzeitige berufliche Orientierung spielt heutzutage eine immer wichtigere Rolle, sowohl für die Schüler*innen als auch für unsere Unternehmen. Die Schüler*innen erleben praxisnah interessante und für sie zutreffende Berufsfelder und unsere Unternehmen lernen potenzielle Auszubildende beizeiten kennen. Eine große Chance für beide Parteien“, so Miriam Grüters.

Vorab hatten Annemarie Nagel-Meier, Heike Brandt und Reiner Stedtnitz vom Jugendbüro für Ausbildung und Beruf der Stadt Troisdorf die Schüler*innen in Form eines Workshops auf die Kurzpraktika vorbereitet. Unter dem Motto „der erste Eindruck zählt“ bekamen die Fachkräfte von Morgen Hinweise zur Arbeitskleidung, Auftreten in den verschiedenen Betrieben.

Der verantwortliche Lehrer Rainer Jähnig für die Berufsorientierung zeigte sich mit dem Ergebnis der Berufsfelderkundungstage sehr zufrieden: „Erleben zu können, wie es sich tatsächlich in einem Unternehmen anfühlt, ist für unsere Schüler*innen eine sehr wertvolle Erfahrung. Das funktioniert am besten vor Ort. Daher bedanken wir uns ganz besonders bei den Betrieben für ihr Engagement und freuen uns auf die Fortführung des Gemeinschaftsprojekts.“